Volles Haus beim CultTechSummit 2025
Ich habe den Open Table beim diesjährigen CultTechSummit in Wien bewusst initiiert, weil mich eine Frage seit Langem umtreibt: Was können Industrie und
Wirtschaft von den Creative Industries lernen, wenn es um den Umgang mit Unsicherheit, Wandel und offenen Enden geht? Der CultTechSummit bot dafür den idealen Rahmen – international,
interdisziplinär und offen für neue Perspektiven.
Entstanden ist eine außergewöhnlich vielfältige Runde mit Gründer:innen, Kreativen, Unternehmer:innen und Kulturschaffenden aus Kroatien, Tschechien, Ungarn und Österreich. Vom Schlossbesitzer
über Museumsgründer:innen, Mural Artists bis hin zu Filmproduktionsinhaber:innen war alles vertreten. Diese Vielfalt hat eindrucksvoll gezeigt, warum kreative Mindsets, Arbeitsweisen und
Erfahrungsräume heute mehr denn je als Vorbild für andere Branchen taugen.
Mehr zum CultTechSummit
Das Thema interdisziplinäre Vernetzung und die Rolle der Kreativwirtschaft in der Gesellschaft und bei urbanen Entwicklungen beschäftigt mich, seit wir für die Stadt Hamburg die Installation „Hochburg Hamburg" konzipiert und umgesetzt haben. Im Thalia Theater, gerade frisch zum „Theater des Jahres" gekürt, trafen sich anno 2008 preisgekrönte Kreativschaffende aus elf Disziplinen, von Film und Musik bis Architektur und Literatur. Unsere Idee: ein echter Dialog zwischen den Disziplinen, nicht in den Bubbles (wie man es heute nennt). Der Clou an der Installation: Der Inhalt der Container wechselt außen wie innen.
Artikel in der Welt: Die Kreativen sind unter uns
Die Hochburg Hamburg im Adsspot Advertising Archive
Die Sonderausgabe des Metropol Magazins
Der CultTechSummit verfolgt einen ähnlichen Ansatz und ist dabei weit mehr als eine Konferenz. Als jährlicher Treffpunkt der von der CultTech Association initiierten Plattform bringt er Akteur:innen aus Kultur, Kreativwirtschaft und Technologie zusammen, die an eine gemeinsame Idee glauben: mehr Kultur für mehr Menschen – mithilfe von Technologie, aber nicht um jeden Preis. Der Summit schafft Raum für Austausch, Forschung und konkrete Praxis und fragt bewusst nach Verantwortung, Wirkung und Grenzen technologischer Innovation. Genau diese Haltung macht ihn zum idealen Ort für Diskussionen über Vorbilder, Lernprozesse und neue Narrative zwischen Creative Industries und Wirtschaft.




